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bonalifestyle-Ausgabe 4 | 2014

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GELD VORSORGE Die

GELD VORSORGE Die Angebote Art der Vorsorge Typisches Bankprodukt Typisches Versicherungsprodukt Steuern sparen, das Leben geniessen soll oder ob auch ein Schutz gegen die Risiken Invalidität und Tod gesucht wird. 3a-Vorsorgekonto: Die Verzinsung ist höher als bei normalen Sparkonti, wobei die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern beträchtlich sind. Zu beachten ist, dass dieser Vorzugszins genau gleich Reines Alterssparen 3a-Konto Fondsgebundenes 3a-Konto Risikoschutz und Alterssparen 3a-Vorsorgepolice mit festem Zins Fondsgebundene 3a-Vorsorgepolice gen ist, ist primär eine Frage der persönlichen Risikobereitschaft. Die Investition in Wertschriften verspricht im Vergleich zum Vorsorgesparkonto höhere Ertragschancen. Allerdings kann es in schlechten Börsenjahren auch zu Verlusten kommen. Im aktuellen Umfeld kann dies selbst dann AHV und Pensionskasse reichen kaum Wer träumt nicht davon, dereinst als gesunder und aktiver Rentner das Leben zu geniessen, sich etwas zu gönnen, zu rei- plus Glückszahl steht im Schweizer Zahlenlotto gerade mal bei 1zu31474 716. Erfolgversprechender ist es, wie alle anderen Zinssätze schwanken kann. Vorteil der 3a-Konti: Die Höhe der Einzahlungen kann von Jahr zu Jahr zwischen Null und dem Maximalbetrag frei gewählt werden. Zudem ist der Wechsel Reine Risikoversicherung 3a-Risikoversicherung gationen –angelegt. Dabei stehen ver- passieren, wenn eine Strategie mit tiefem Aktien- und hohem Obligationenanteil gewählt wird, weil auf Anleihen Verluste entstehen werden, sobald die derzeit sehr tiefen Zinsen wieder steigen. In der Regel aus, um den gewohnten Lebensstandard sen oder Hobbys zu pflegen: «Das müsste doch gehen. Ich habe ja stets in die AHV und in die Pensionskasse einbezahlt.» möglichst frühzeitig damit zu beginnen, für das Alter vorzusorgen. Besonders attraktiv ist die Säule 3a –nicht zuletzt aus von einer Bank zur anderen einfach. Fondsgebundenes 3a-Konto: Über Anlagestiftungen wird das Geld in Wert- schiedene Strategien zur Auswahl, wobei sich der maximale Aktienanteil auf 50% beläuft. Von Vorteil ist, dass –anders als gilt: In den letzten fünf bis zehn Jahren vor der Pensionierung sollte nicht mehr in Wertschriftenlösungen investiert wer- weiter zu führen. Deshalb sollte möglichst früh vorgesorgt werden. Am besten mit der Säule 3a. Das «Weit gefehlt», sagen die Experten von Swiss Life und weisen darauf hin, dass AHV und Pensionskasse so ausgelegt sind, «dass Sie nach der Pensionierung circa 60 Prozent Ihres bisherigen Lohnes erhalten. Für den Rest müssen Sie selber sorgen –also vorsorgen.» Im Fachjargon heisst das «Vorsorgelücke»,wenn das Geld steuerlichen Gründen: Die Einzahlungen in die Säule 3a können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Die Erträge und das gesamte Guthaben sind bis zur Pensionierung (bzw. zum Bezug der Gelder) von der Steuer befreit. Beispiel: Ein Stadtberner Ehepaar mit zwei Kindern und einem steuer- schriften – vorwiegend Aktien und Obli- bei normalen Wertschriftenanlagen – weder Gebühren für den Kauf und Verkauf von Wertschriften (Courtagen) noch Depotgebühren anfallen. Welche der beiden Lösungen zu bevorzu- den, vor allem nicht in solche mit einem hohen Aktienanteil. Wer nur noch wenige Jahre bis zur Pensionierung vor sich hat, sollte also eine Börsenhausse dazu nutzen, um die bisher erzielten Gewinne zu sichernund das Geld auf ein 3a-Konto zu zügeln. Sonst besteht die Gefahr, dass die Wertschriften ausgerechnet während spart nicht nur viel Steuern, sondern verspricht auch einen angenehmeren dritten Lebensabschnitt. nicht ausreicht, um den gewohnten Lebensstandard zuhalten oder sich als gesunder, rüstiger Rentner das eine oder andere Extra leisten zu können. «Damit Sie Ihren gewohnten Lebensstandard auch im Alter beibehalten können, sollte ein jährliches Einkommen von rund 80 Prozent des letzten Einkommens vorhan- baren Einkommen von 100 000 Franken kann bei einer jährlichen Einzahlung von 6739 Franken gut 1900 Franken sparen. Generell gilt: je höher das Einkommen, umso höher die Steuerersparnis. Breites Angebot Banken und Versicherungen einer Börsenbaisse verkauft werden müssen. Lösungen, wie sie die UBS kennt, bei welchen die Fonds (Vitainvest), nicht verkauft, sondern inein normales Wertschriftendepot überführt werden können, sind die Ausnahme. Vor allem die Versicherungen bieten in der Säule 3a eine breite Palette den sein», rät die Credit Suisse. bieten zahlreiche Vorsorgeprodukte an von Vorsorgeprodukten gegen Todesfall ANDRÉ MICHEL Natürlich kann man ein Leben lang Lotto spielen und darauf hoffen, ir- (siehe Tabelle «Die Angebote»). Die Wahl der richtigen Lösung hängt von den per- und Invalidität an: Dafür muss eine fixe Prämie bezahlt werden. gendwann den grossen Gewinn zu erzielen. Doch die Chance auf sechs Richtige sönlichen Bedürfnissen ab, vor allem davon, ob bloss aufs Alter gespart werden fotolia.de Reine 3a-Risikoversicherung: Diese Vorsorgepolice deckt nur Invaliditäts- 42 43 LIFESTYLE bona