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bonalifestyle-Ausgabe 2 | 2017

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D IT-PIONIER 50PLUS

D IT-PIONIER 50PLUS kommentar Wohnformen für die Generation Gold IVO BRACHER Präsident des Verwaltungsrats und Vorsitzender der Geschäftsleitung bonainvest Holding AG Die Endkunden erkennen den Nutzen der bonacasa-App schnell. «Generation Gold», ein interessantes Thema. Denn Gedanken an die zweite Lebenshälfte haben mich vor beinahe drei Jahrzehenten, in jungen Jahren also, dazu gebracht, anstehende Bauprojekte grundlegend zu überdenken. Auslöser dieses bis heute andauernden und begeisternden Prozesses war meine Grossmutter: Anfang der 1980er-Jahren hatte sie grösste Probleme, ausserhalb der eigenen Wohnumgebung eine rollstuhlgängige Toilette zu finden. Da- systemen, individuell buchbare und preiswerte Services sowie der vernünftige Einsatz von technologischen Hilfsmitteln, die auf Bedienungsfreundlichkeit ausgelegt sind, schaffen die Grundlage für zeitgemässe Wohnformen. Davon profitieren alle Generationen. Möglich macht das die Digitalisierung. Lieber nenne ich es «Smart Living». Die Vernetzungsmöglichkeiten von IT, Infrastruktur, Dienstleistungsnetzen und menschlichen Ressourcen werden Zurück in die 1990er-Jahre: Eine einigermassen brauchbare Internetverbindung kostete damals ein Vermögen. Heute sind Höchstleistungen bezahlbar. Welche digitale Errungenschaft, die heute noch sehr teuer ist, wird sich schon bald günstig etablieren? Alleine unter den Stichworten «Digitalisierung» Konstrukt, das je nach Projektphase automatisch die optimal passenden Folgeschritte auslöst. Dass Solcherlei auch Ängste bezüglich dem Verlust von Arbeitsplätzen auslösen kann, ist klar. Ich denke aber, dass sich neue Arbeitsinhalte und -formen etablieren werden. Haben Sie auch Angst vor der Digitalisie- fokussiert auf Stabilität, Sicherheit und vor allem auch auf Bedienungsfreundlichkeit. Das ist überhaupt kein Problem für ältere Menschen. Hält uns die smarte Technik vielleicht sogar jung? Davon bin ich überzeugt. Wer zum Beispiel mit starteten meine anfänglich unpopulären Anstrengungen im Bereich von barriere- und schwellenfreiem Bauen. Heute ist diese Bauweise Gott sei Dank in aller Munde und ermöglicht den «Best-Agern» respektive der Generation Gold komfortables, sicheres Wohnen und in sehr fortge- immer weitreichender, mächtiger und gleichzeitig preiswerter. Mit bonacasa arbeiten wir in vorderster Reihe an dieser Entwicklung, am Smart Living, mit. Dies in 1000 eigenen oder «Künstliche Intelligenz» liessen sich so viele Neuerungen aufzählen, die sich etablieren werden. Wir sind in einer unglaublich dynamischen Zeit, was Innovationen betrifft, die für uns relevant werden. Dass Smart Living günstiger und damit demokratisiert wird, habe ich erwähnt. Neue Technologien, wie zum Beispiel Blockchains, werden unter anderem die Finanzbranche und den Immobilienbereich stark verändern. Von der Projektierung, über die Bauphase bis hin zur Erst- und Wiedervermietung lassen sich viele Prozessschritte künftig via «Smart Contracting» abbilden. Ein logisches rung? Dass wir mit zunehmendem Alter nicht mehr mithalten können? Nein. Wenn ich nicht mehr mithalten kann, wird es Assistenzsysteme geben, die mich stützen und Lücken überbrücken. Das Handling von Technologie wird immer einfacher werden – die Grundlagen aber immer komplexer. Glauben Sie, dass die Technik in den bonacasa-Wohnungen auch für ältere Menschen bedienbar ist? Absolut. Wie schon erwähnt, haben wir viele Tests in Siedlungen durchgeführt. Die schlussendlich in der Masse verbaute Technologie in der Mobilität eingeschränkt ist, kann dank verschiedenster Medien gedanklich und visuell mobil bleiben. Technik wird sich sehr rasch auch auf Prävention, medizinische Behandlungen und Rehabilitation auswirken. Auf jeden Fall wird die technologische Entwicklung das Leben gefühlt jünger und faktisch länger machen. Die Frage wird aber sein, wer unter welchen Umständen von diesen Entwicklungen profitieren kann. www bonacasa.ch schrittenem Alter maximal langes, autonomes Wohnen in den eigenen vier Wänden. Wenn ich zurückblicke, ist Letzteres, das autonome Wohnen, auch im höheren Alter oder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen für mich die grösste Veränderung in meinem direkten Wirkungskreis gegenüber früher. Intelligente Bauweise, Vernetzung mit Sicherheits- und Alarm- Wohnungen und derzeit gut 6000 von externen Bauherren. Insbesondere weil die Generation 50+, die Generation Gold, anspruchsvoll ist und in die Zukunft denkt, werden die von uns verantworteten Wohnungen immer mehr. Denn eines ist trotz aller rasanten Entwicklungen klar und unbestritten: Ins Altersheim gehen Frau oder Mann nicht mehr präventiv, sondern dann, wenn die Pflegebedürftigkeit es nicht mehr anders zulässt. 14 15 S bona